Mineralien & Wirkung

Das Salz-Wasser des Toten Meeres


Gespeist von zahlreichen unterirdischen Mineralquellen, hat sich im Toten Meer über Jahrtausende hinweg eine einmalig hohe Konzentration von Mineralien und Spurenelementen angesammelt. Im Vergleich zu anderen Meeren, die einen Salzgehalt von rund 3 Prozent haben, weist das Tote Meer eine Mineralsalz-Konzentration von über 30 Prozent auf. Diese extreme Salzkonzentration im Wasser bewirkt eine hohe Dichte, die u. a. dafür verantwortlich ist, dass Badende im Toten Meer nicht untergehen können.

Das Tote Meer bietet nur einzelligen Lebewesen in Form von Bakterien- und Algenarten einen möglichen Lebensraum. Fische, die vom Jordan Fluss ins Tote Meer gespült werden, haben dort zwar keine Lebenschance, doch tragen auch sie zur organischen und anorganischen Zusammensetzung des Toten Meeres bei.

Die Mineralien im Toten Meer


Zu seinen besonderen Eigenschaften gehört es, arm an Natriumchlorid, aber reich an Magnesium, Kalium, Kalzium und Brom zu sein:

Magnesium normalisiert das Hautmilieu und verbessert die Mikrostruktur der Epidermis. Magnesium-Ionen gelangen in den stoffwechselwirksamen Bereich der Haut und beeinflussen dort den gesamten Energiestoffwechsel. In der Epidermis (Oberhaut) können Magnesium-Ionen sogenannte Salzdepots bilden, die den Feuchtigkeitsgehalt der Haut bewahren und diese geschmeidig weich erhält.

Kalium ist ein Grundbaustein des menschlichen Körpers. Es reguliert den Wasserhaushalt der Haut, stärkt ihre Abwehrkräfte und wirkt entzündungshemmend.

Kalzium wirkt anti-allergisch, juckreizstillend und beruhigt die empfindliche Haut. Es verhindert Infektionen und fördert die Hautbalance.

Brom ist zur Bildung des zyklischen Hormons AMP notwendig, welches die Regeneration der Haut reguliert und die Normalisierung des Abschuppungsprozesses gewährleistet. Es hat eine äußert beruhigende Wirkung auf die Haut und den gesamten Organismus.